Anspruch bei Tod des Arbeitnehmers

Stirbt der Arbeitnehmer, so hat der Erbe Anspruch auf

  • Auszahlung der noch nicht verfallenen Urlaubsvergütung
  • Auszahlung der Urlaubsabgeltung
  • Auszahlung der noch nicht verfallenen Entschädigungs- ansprüche

Als Nachweis dient der Erbschein oder ein anderer geeigneter Nachweis der Erbberechtigung.

Sofern es mehrere Erben, also eine Erbengemeinschaft gibt, muss eine von allen Miterben unterschriebene Erklärung beigefügt werden. In dieser Erklärung müssen alle Erben ihre Zustimmung zur Auszahlung abgeben und eine Person zur Entgegennahme der gesamten Zahlung ermächtigen.

Der Anspruch auf Auszahlung besteht gegenüber der UKB.

Der Anspruch auf Entschädigung oder Urlaubsabgeltung
besteht nur, soweit die verfallene Urlaubsvergütung durch
Beitragszahlungen des Arbeitgebers finanziert ist.

Der Antrag auf Zahlung der Urlaubsvergütung kann durch den Erben formlos gestellt werden. Es sind folgende Daten/Unterlagen einzureichen:

  • Arbeitnehmernummer
  • vollständige Adresse des Erben
  • Bankverbindung des Erben
  • Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID)
  • Angabe der Konfession (Religionszugehörigkeit)
  • Sterbeurkunde
  • Unterschrift des Erben
  • eventuell Erklärung der Erbengemeinschaft