Verfahren


Allgemeines

Mit dem Spitzenausgleich eröffnen Sie Ihrem Betrieb zusätzliche Flexibilität.

Das Spitzenausgleichsverfahren ist ein freiwilliges zusätzliches Abrechnungsverfahren zu dem für alle Betriebe verbindlichen monatlichen arbeitnehmerbezogenen Meldeverfahren.

Bei Teilnahme am Spitzenausgleichsverfahren rechnen Sie mit SOKA-BAU nur noch dreimal (unter besonderen Voraussetzungen auch zweimal) im Jahr ab.


Vorteile auf einen Blick

  • Erhöhung der Liquidität
  • keine monatliche Zahlung von Sozialkassenbeiträgen und Winterbeschäftigungs-Umlage
  • Wahlmöglichkeit, ob Erstattungsansprüche und Beitragsverpflichtungen dreimal oder zweimal miteinander verrechnet werden (Saldierung)
  • Reduzierung der Geldströme zwischen Ihrem Betrieb und SOKA-BAU
  • freie Wahl, in welchem Monat Sie mit dem Spitzenausgleich beginnen möchten
  • transparentere Verfahren zwischen Ihrem Betrieb und SOKA-BAU


Zulassungsvoraussetzungen

Teilnehmen kann jeder Betrieb, der für die letzten 12 Monate vor Eingang seiner Teilnahme-Erklärung seine Beitragsmeldungen und Beitragszahlungen vollständig und fristgerecht an SOKA-BAU erbracht hat.Diese Voraussetzung ist auch erfüllt, wenn der Betrieb innerhalb dieses Zeitraumes nur für einen Kalendermonat in Verzug war und nach Erinnerung seinen Verpflichtungen nachgekommen ist.

Für die Teilnahme am Spitzenausgleichsverfahren benötigen Sie eine Zulassung von SOKA-BAU. Diese können Sie formlos bei SOKA-BAU beantragen.


Zahlungsintervall

Die Sozialkassenbeiträge und die Winterbeschäftigungs-Umlage sind bei Teilnahme am Spitzenausgleich nicht mehr monatlich an SOKA-BAU zu zahlen, sondern bis zum letzten Tag des Monats, der auf ein Intervall folgt.

Beispiel:

Intervall: 1. Januar 2016 bis 30. April 2016
Fälligkeitstermin: 31. Mai 2016

Zu den Fälligkeitsterminen nach einem Intervall werden die Ansprüche des Betriebs auf Erstattung von Urlaubsvergütung
und Ausbildungsvergütungen mit den Beitragsansprüchen
von SOKA-BAU für das entsprechende Intervall verrechnet (Saldierung).

Entsteht ein Saldo zu Gunsten Ihres Betriebs, wird zunächst ein für das entsprechende Intervall bestehender Sollsaldo bei der Winterbeschäftigungs-Umlage ausgeglichen, dann das verbleibende Guthaben zugunsten Ihres Betriebs auf Ihr Bankkonto überwiesen.
Ergibt sich ein Saldo zu Gunsten von SOKA-BAU, sind Sie verpflichtet, den Betrag bis spätestens zum Letzten des Monats, der auf das Spitzenausgleichsintervall folgt, an SOKA-BAU zu überweisen.

Beispiel:

Intervall: 1. Mai 2016 bis 31. August 2016
Fälligkeitstermin: 30. September 2016


Hinweis:

Eine Änderung der Spitzenausgleichsintervalle ist frühestens nach 12 Monaten möglich. Beachten Sie hierbei bitte eine Ankündigungsfrist von sechs Wochen.

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